Datenfriedhof Tarifvergleichstabellen
ist ein manueller Handytarif-Vergleich unmöglich geworden. Alleine in Deutschland gibt es über 1000 Handytarife. Die meisten dieser Tarife beinhalten auch noch eine ganze Menge Optionen, die zu den jeweiligen Handytarifen gebucht werden können.
Das heißt, ein Interessent muss aus über 350.000 Tarifvarianten den für ihn Besten finden – manuell ein unmögliches Unterfangen.
Zu allererst gab es tabellarische Aufstellungen der einzelnen Handytarife. Später wurden diese um Beispielrechnungen zu vordefinierten Profilen ergänzt. So veröffentlicht beispielsweise die Stiftung Warentest regelmäßig einen Handytarifvergleich anhand von sechs vordefinierten Profilen: Kaumtelefonierer, Wenigtelefonierer, Normaltelefonierer, Vieltelefonierer, Dauertelefonierer und MessageFan. Die Definition der Profile ist dabei ein Problem. Viele Handy-Telefonierer nutzen das Mobiltelefon deutlich mehr als die hier vorgesehenen 180 Minuten im Vieltelefonierer-Profil. All jenen, die also nicht genau einem Profil entsprechen, kann damit nicht geholfen werden. Und das ist praktisch jeder.
Regler zur
manuellen
Einstellung
Tarifrechner für das Handy sind angetreten, dieses Problem zu lösen. So kann man etwa beim Handytarifvergleich von teletarif entweder aus immerhin sechs Profilen wählen, oder an zehn Reglern drehen und sich damit etwas mehr dem eigenen Telefonieverhalten annähern.
Je detaillierter die Einstellmöglichkeiten der Handy-Tarifrechner sind, umso schwerer wird es natürlich, die richtigen Handyverträge zu finden. Oft wird man gebeten etwa die „Durchschnittliche Dauer pro Verbindung“ einzugeben – wer weiß die schon? Auch die prozentuale Verteilung der Gespräche auf die verschiedenen Mobilfunknetze dürfte die meisten Nutzer überfordern. Und da liegt vielleicht der grösste Kritikpunkt dieser "manuellen" Mobilfunk-Tarifrechner: Wenn der Benutzer einfach etwas eingibt was plausibel erscheint, liegt er mit hoher Wahrscheinlichkeit daneben. Das Ergebnis der Tarifvergleichs wird dementsprechend falsch sein.
Bei einer Mobilfunk-Suchmaschine muss der Nutzer keine oder nur leicht zu erhebende Daten manuell eingeben. Er lädt eine Suchanfrage in Form seiner elektronischen Verbindungsübersichten bei telfish.com hoch, und die Suchmaschine erledigt den Rest. Weil alle wichtigen Informationen in den Einzelverbindungsnachweisen enthalten sind, braucht er keine Daten manuell eintragen und sein Kommunikationsprofil wird trotzdem deutlich exakter erfasst. Außerdem lassen sich so auch Profi-Dienste wie Datennutzung und Roaming-Telefonate im Ausland lückenlos optimieren. Dies bietet bisher keiner der bestehenden Handytarifrechner an. Und diese Dienste werden immer mehr zu Kostentreibern für Selbständige und Unternehmen.